Wie kann ich nachweisen, dass ich wirklich der Urheber bin?

Sie möchten Ihr Manuskript verschiedenen Verlagen zuschicken oder Freunden und Bekannten zum Probelesen geben. Obwohl Sie eigentlich an das Gute im Menschen glauben, möchten Sie doch auf Nummer Sicher gehen und notfalls Ihre Urheberschaft nachweisen können.

Der häufig propagierte Trick, sich das Manuskript einfach selbst als Brief zuzuschicken und diesen ungeöffnet zu lassen, hilft allerdings im Streitfall eher wenig. Besser ist ein Einschreiben und noch besser sind unterschiedliche Bearbeitungsstufen.

Hilfreiche Informationen zweier Fachleute finden Sie auf der Blog-Seite der Rechtsanwälte Arne Trautmann, Dr. Christian Ostermaier und Moritz Pohle.

Rechtsanwalt Arne Trautmann beschreibt unter
Nachweis der Urheberschaft durch eingeschriebene Briefe
eine einfache Variante, die sich jeder finanziell leisten kann.

Peter Schilling von der Priormart AG stellt dagegen mit
Nachweis der Urheberschaft durch notarielle Hinterlegung
eine Variante vor, die aufwendiger und damit auch teurer ist.

Wie hoch das Risiko wirklich einzuschätzen ist, vermag Ihnen allerdings kein Rechtsanwalt zu verraten. Eine Risikoabschätzung können Sie nur selber vornehmen.