Gerne korrigiere und lektoriere ich auch Ihre Texte.

Vor Fehlern ist niemand gefeit. Auch wer wirklich fit in der deutschen Sprache ist, baut in seine Texte manchen Lapsus ein. Das Problem ist: Der Mensch liest gerne das, was er lesen möchte, aber nicht, was er tatsächlich geschrieben hat. Sie als Autorin oder Autor lesen zum Beispiel ein „Sie“, obwohl dort ein „sie“ steht. Viele Fehler bleiben auf diese Weise unentdeckt.

Nur wer einen Text noch nicht kennt, kann ihn völlig unvorbelastet lesen.

Korrektorat

Ihre Schulzeit liegt lange zurück und manche Regel ist Ihnen seitdem entschwunden? Sie haben die alte Rechtschreibung gelernt, möchten aber in der neuen schreiben? Eigentlich kennen Sie die Regeln sehr gut, aber weil das nicht vor Flüchtigkeitsfehlern schützt, möchten Sie Ihr Manuskript doch lieber korrekturgelesen haben?

Dann ist ein professionelles Korrektorat genau das Richtige. Beim Korrekturlesen geht es ausschließlich um das Aufspüren von Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehlern. Unglückliche Formulierungen oder Logikfehler gehören nicht dazu, auch wenn ich Autorinnen und Autoren selbstverständlich auf sie hinweise, wenn sie mir auffallen.

Selbstverständlich achte ich darauf, dass in Ihrem Manuskript die korrekten Gedanken- und Bindestriche sowie typographische Anführungszeichen verwendet werden.

Lektorat

Im Mittelpunkt des Lektorat stehen dagegen die sprachliche Ausgestaltung sowie logische und inhaltliche Richtigkeit eines Textes. Die Suche nach Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehlern rückt dagegen in den Hintergrund, auch wenn ich sie nicht ausblende.

Lektorieren kann sehr aufwendig werden. Neben dem großen Lektorat, in dem ich gegebenenfalls auch für ganze Absätze alternative Formulierungen vorschlage oder umfangreiche inhaltliche Recherchen vornehmen muss, biete ich deshalb auch ein sogenanntes „kleines Lektorat“ an.

Im Mittelpunkt dieses kleinen Lektorats stehen der Satzbau und die Formulierungen. Dabei beschränke ich mich im wesentlichen auf kritische Anmerkungen und beispielhafte Alternativformulierungen. Verwenden Sie gehäuft bestimmte Adjektive, lasse ich mir nicht für alle Vorkommen Alternativen einfallen oder überlege, ob sie vielleicht sogar überflüssig sind.

Beim kleinen Lektorat verlasse ich mich darauf, dass Sie den Text ausreichend recherchiert haben und Sie korrekt zitieren.

Der entscheidende Vorteil des kleinen gegenüber dem großen Lektorat sind die deutlich geringeren Kosten.

Manchmal ist im Internet zu lesen, dass es noch viel günstiger komme, wenn Familienmitglieder oder Freunde das Lektorieren übernehmen würden. Die Ergebnisse sind jedoch häufig absolut unbefriedigend. Freunde und Familienmitglieder treten Ihnen als Autorin oder Autor selten ausreichend unbefangen gegenüber. Ihnen fehlt gleichermaßen die unabdingbare Distanz zu Ihnen als Autorin oder Autor wie auch die notwendige Lektoratserfahrung.

Was benötige ich, was bekommen Sie?

Manuskripte können Sie mir sowohl in Papierform als auch digital zukommen lassen. Empfehlenswert ist aber die Zusendung einer Datei. Auf dem Papier vorgenommene Korrekturen müssen Sie noch in Ihr Manuskript übernehmen, wobei erneut Fehler entstehen können.

Zu empfehlen sind besonders Word- und OpenOffice-Dateien, in denen Korrekturen mit der Änderungsverfolgung vorgenommen werden können. Genaugenommen korrigiere ich die Texte nicht, sondern schlage nur Korrekturen vor. Sie können dann in Word oder OpenOffice entscheiden, ob Sie alle oder nur einen Teil der Vorschläge übernehmen möchten.

Beim Lektorieren greife ich dagegen meistens intensiv auf die Möglichkeit zurück, in Word und OpenOffice in Texte Kommentare einfügen zu können.

Manuskripte, die mir in Papierform zugeschickt werden, sollten besonders für das Lektorieren einen breiten Seitenrand aufweisen.

Im Korrektorat verwende ich auf ausgedruckten Manuskripten grundsätzlich die genormten Korrekturzeichen nach DIN 16511. Aber keine Angst, das hört sich schlimmer an als es ist. Diese genormten Korrekturzeichen gewährleisten vielmehr, dass Sie alle Korrekturen bzw. Korrekturvorschläge wirklich eindeutig zuordnen können. Zudem sind die meisten Zeichen selbsterklärend.

Möchten Sie sich trotzdem einen Überblick verschaffen, finden Sie eine Übersicht aller Korrekturzeichen im Duden oder z.B. in dieser PDF-Datei. Die meisten Zeichen spielen heute allerdings keine Rolle mehr. Versehentlich auf dem Kopf stehende Zeilen und Zeichen oder vertauschte Zeilen können in Textverarbeitungsprogrammen nicht mehr vorkommen. So bleibt in der Praxis nur noch eine Handvoll Korrekturzeichen übrig.

Preise

Genauso wie bei der Buchgestaltung lassen sich auch für das Lektorat und Korrektorat Preise nur schwer pauschal bestimmen. Gerne können Sie mir eine Email an redaktion@pahlke-online.de schicken. Ich unterbreite Ihnen dann ein individuell auf Sie und Ihr Manuskript zugeschnittenes Angebot.